VfL Osnabrück - SC Fortuna Köln 2:2 (1:2)

3. Liga

27.01.18

Stadion an der Bremer Brücke (16.130)

Zuschauer: 6.728 (150 Gäste)

Eintritt: frei - Dauerkarte



Nachdem man in der hessischen Landeshauptstadt zur Schlachtbank gebeten wurde, hieß es gegen Angstgegner Fortuna Köln Wiedergutmachung leisten.

Mit dem neuen Monkey Business und einer Krakauer (natürlich Ecke Henschelstraße und nicht das kalte Kohlestück im Stadion) bewaffnet ging's rein zum ersten Heimspiel des Jahres.

Hier waren schon die "Vorbereitungen" für den Aktionsspieltag zu sehen: "Taten statt Worte - Freigabe aller Fanutensilien bundesweit - Jetzt!!!" prangte am Zaun der Ost und später auch am Gästeblock.
Während sich manche Menschen auf der Nord wieder den Mund schaumig redeten, dass diese Aktion nur der Mannschaft schaden würde, blätterte ich durch's wirklich gelungene MB und vernahm die wenig bemühten Schlachtrufe von Einzelpersonen kaum.

Zum Einlaufen schon fast gespenstische Stille an der Brücke, denn die VC verzichtete im Gegensatz zu den meisten anderen Fanszenen für die ersten 12 Minuten auch auf akustische Unterstützung was einem wirklich einen Schauer über den Rücken laufen ließ.
Manchen Zuschauern scheint immer noch nicht klar zu seien was uns hier in ein paar Jahren erwarten könnte.
So macht Fussball jedenfalls keinen Spaß mehr...

Die Fortuna Eagles, Deutschlands älteste Ultragruppe organisieren seit dem letzten Heimspiel wieder den Support, nachdem nach dem Gastspiel in Großaspach einige Stadionverbote gegen die Gruppe ausgesprochen wurden.

Wirklich geholfen hat es nicht, der Auftritt wirklich schwach und gerade beim "Scheiss DFB!" Wechselgesang kam gar nichts...
Klar hat man mit dem FC einen großen Namen in der Stadt, aber weniger als 2.000 Zuschauer beim letzten Heimspiel sind echt mies...
In anderen Städten dieser Größe gibt es ja auch mehrere große Vereine 😉

Nach Ablauf der Protestzeit lagen wir schon 0:2 hinten und trotzdem gab die Ostkurve richtig Gas und weckte die Mannschaft wieder auf.
Kurz vor der Pause dann der psychologisch wertvolle Treffer, ehe man wie verwandelt aus der Kabine kam, den Ausgleich markierte und sogar den Siegtreffer hätte erzielen können.

Mit diesem Willen klappt's mit dem Klassenerhalt, aber bitte dann auch mal um 14:00 bei der Sache sein und nicht immer erst nach der ersten Viertelstunde.