SV 19 Straelen - SC Wiedenbrück 2000 1:0 (1:0)

Regionalliga West

04.08.18

Stadion an der Römerstraße (5.000)

Zuschauer: 500

   Eintritt: 8€



Da unser Derby auf den Sonntag gelegt wurde, bot sich für den Samstag ein Doppler an.

Mit Christoph ging es ab OS los und in Kempen komplettierte Shaffi von der Würzburger Expertenrunde unsere Fahrgemeinschaft.

Von hier aus war das erste Ziel des Tages das noch etwa 20 Minuten entfernte 15.000-Seelen-Dorf Straelen.

Der örtlliche Sportverein sorgte mit dem direkten Durchmarsch von der Langesliga in die Regionalliga für Aufsehen und fieberte heute dem höchstklassigsten Heimspiel der Vereinsgeschichte entgegen.

Parken konnten wir wenige hundert Meter vom Ground auf einem kleinen Acker, welcher im Gegensatz zu Tante Lotte keinen einzigen Euro verlangte.

Für 8 Taler ging es hinein ins Stadion an der Römerstraße, welches mit einer kleinen Tribüne und einem extra errichteten Gästeblock für Aachen, Essen & Co. recht einfach daherkommt.

Heute war aber erstmal der SC Wiedenbrück zu Gast und somit ein lockerer Einstieg für den kleinen Verein vom Niederrhein.

Die Krakauer für 3€ schmeckte knackig und ziemlich lecker, das Spaghettieis vom extra angekarrten Eiswagen war im Anschluss bei der Hitze genau das Richtige. Neben einer kleinen grün-gelben Union-Jack-Flagge und einer Zaunfahne der Sektion Promillehügel, versammelten sich wenig überraschend nur ein paar Dorf-Bewohner um für ein wenig Stimmung zu sorgen.

Der Gästeblock platzte dagegen aus allen Nähten!

Die Absperrband-Choreo zu Spielbeginn leider noch in den falschen Farben (rot-weiß), die massive und abwechslungsreiche Zaunbeflaggung konnte aber dann ebenso gefallen, wie der geschlossene Support der Kurve.

 

Wie man sieht, ist das natürlich kompletter Blödsinn...

Im Gästeblock versammelte sich tatsächlich ein! Gästefan mit einem kleinen SCW-Fetzen. Die immer mal wieder nur von ihm vorgetragenen Schlachrufe wie "Auf geht´s Wiedenbrücker Jungs" lassen unsere Meinungen von "Respekt für den Mut" bis "Meine Fresse muss man einen im Kahn haben um das zu durchzuziehen." auseinander gehen.

Ansonsten heißt es hier bei 35 Grad und dem dort backenden Hopperauflauf aber: "Im Westen nix Neues!" und ein eher langweiliges Spiel findet irgendwann sein Ende.

Wir machen uns auf den Weg nach Belgien, wo wir noch die Auswirkungen des Waldbrandes mitbekommen und ein Löschhubschrauber über unseren Köpfen davonfliegt.