KS Górnik Konin - KKS Włókniarz Kalisz 0:2 (0:2)

III Liga Grupa II (4. Liga Polen)

01.05.18

Stadion im. Złotej J.K. Górskiego (8.000)

Zuschauer: ~1.800 (150 Gäste)

Eintritt: 15 Złoty (~3,50€)



Am Hauptbahnhof in Toruń wartete bereits Shaffi auf unseren weißen Flitzer und gemeinsam ging es nicht zum Heimspiel von Elana um 15:00, sondern zu seinem Tipp, dem Derby in Konin.
Durch das Buch "Fanszene Polen" kann sich aber inzwischen auch der Wessi-Hopper ohne nennenswerte Vorkenntnisse insofern schlau lesen und Spiele mit Potenzial auch in unteren Ligen vorher rausfinden.
Weit vor Anpfiff parkten wir die Karre auf dem weitläufigen Parkplatz direkt am Stadion und waren mit die ersten im weiten Rund des Grounds, der ursprünglich 15.000 Zuschauern Platz bot.
Durch Pufferzonen heute einige Blöcke gar nicht geöffnet und vor Anpfiff bereits massive Polizeipräsenz vor dem Gäste- und Heimblock.
Beim Ticketkauf wurden unsere Personalien mit der VIP-Liste abgeglichen, am Ende durften wir aber doch 15 Złoty abdrücken und uns im Heimbereich frei bewegen.
Bereits hier fielen bekannte Hoppernasen oder Fotogrößen wie Kristina Cerniauskaite (u.a. Blickfang Ultra) ins Auge, die einen bestätigten hier nicht ganz falsch zu sein.
Eine Stunde vor Beginn des Derby füllte sich der Heimblock von Konin langsam, von Gästen war (Überraschung!) noch nichts zu sehen.
Bei Konin wurden bereits einige Fahnen an den Zaun gestellt für eine spätere Choreo und einige Freunde von Ostrovia Ostrów begrüßt.
Die Haupttribüne füllte sich gut und mit dem Anpfiff kam auch endlich Kalisz geschlossen mit 150 Mann in den Block.
Der Support der Gäste begann dabei erst einige Minuten nach dem 0:1 Führungstreffer gegen die 60 Kilometer entfernten und verhassten Gastgeber aus Konin.
Auf Unterstützung von Freunden aus Toruń musste man verzichten, da sie wie eben angesprochen selbst ein Heimspiel hatten (Aber auch das muss ja in Polen nichts heißen...)
Die erste Hälfte plätscherte auf den Rängen so vor sich hin, in Hälfte zwei wurden dann aber die Kameras und Handys gezückt.
Quasi zeitgleich um die 70. Minute gab es auf beiden Seiten Choreos zu bestaunen.
Während Konin eine blau-weiße Fähnchenchoreo mit gleichfarbigem Rauch präsentierte, hatte Kalisz eine Wendechoreo im Angebot, wo mit Folien zunächst die Buchstaben KEKSA und anschließend das Gründungsjahr 1925 gezeigt wurde.
Über dem Gästeblock zogen zwei Fallschirmspringer ihre Kreise und wir rechneten schon mit einem himmlischen "Präsent" für die Gäste, am Ende landeten die beiden aber neben dem Stadion.
Vor Abpfiff wagte Konin noch einen Besuch Richtung Gäste, die Helmis waren aber schneller da als erhofft.
Wir machten pünktlich den Abflug, mussten wir doch unseren Seat pünktlich in Warschau abliefern...

Ingesamt ein absolut lohnenswertes Derby in der 4. polnischen Liga, was Lust auf weitere brisante Amateurpartien in diesem Land macht.