KAS Eupen - Royal Charleroi SC 1:4 (1:2)

Eerste Klasse A (1. Liga Belgien)

04.08.18

Stadion am Kehrweg (8.363)

Zuschauer: 2.150 (300 Gäste)

   Eintritt: 20€



Zweiter Teil des heutigen Dopplers kurz hinter der deutsch-belgischen Grenze war das Spiel der königlichen allgemeinen Sportvereinigung Eupen, kurz KAS Eupen.

Die Kleinstadt mit nur knapp 20.000 Einwohnern hält sich seit 2016 in der höchsten Spielklasse Belgiens, wobei in der vergagenen Spielzeit ein waschechter Last-Minute-Klassenerhalt gefeiert wurde.

Die WM 2022 und KAS Eupen haben übrigens etwas gemeinsam: sie beide gehören Katar. Die Aspire Zone Foundation ist der Besitzer des belgischen Vereins.

Hier in Eupen ist wie auf der Vereinsseite die Amtssprache aber nicht arabisch, sondern deutsch und die Kommunikation auf deutsch leichter als auf englisch.

Das Auto wurde nach kurzer Suche am Straßenrand in unmittelbarer Stadionnähe abgestellt und wir brüteten bei über 30 Grad am Kassenhäuschen um uns Tickets zu besorgen.

Schatten und gute Sicht waren hier die Kriterien und konnten für 20€ befriedigt werden, wobei Block und Preis auch einfach händisch auf die Eintrittskarte geschrieben wurden.

Die Einlasskontrolle bestanden Shaffi und ich erst im zweiten Anlauf, waren heute doch sämtliche Taschen verboten. So durften wir zwar unsere Kameras mitnehmen, die zugehörigen Taschen mussten aber im Auto bleiben.

Viele Zuschauer waren es erwartungsgemäß trotz Bombenwetter und erstem Heimspiel dann nicht am Kehrweg und wir konnten uns auf der Tribüne frei bewegen, ein bestimmter Platz wurde uns auf den Tickets eh nicht zugeordnet.

Auf Heimseite fiel die "Zebras Eupen" Zaunfahne ins Auge, die in den Stadtfarben gelb-rot gehalten ist und der Hauptgruppe gehört, welche hinter dem Tor die Stimmung koordiniert.

Kleiner, aber amüsanter dann die kleine Fahne daneben mit der Rasenballsport-Parodie "Nasenknallsport Eupen".

Auch die 4 Dynamos im Heimblock fielen durch ihre Kleiderwahl nur minimal auf...

Aus Charleroi nahmen knapp 300 Gäste die Fahrt auf sich um ihre Mannschaft in Ostbelgien zu unterstützten und legten bei einem zugegebenermaßen optimalen Spiel ihrer Mannschaft einen Sahneauftritt hin.

Französischer Stil mit einigen netten Fahnen und guten Liedern, die Gäste rockten den Block hier ganz ordentlich.

Sportlich kam KAS also ordentlich unter die Räder, auch wenn man seit letztem Jahr einen recht prominenten Trainer vorweisen kann, der ein oder andere sollte ihn auf den Bildern erkennen ;-)

Nach ein paar Jupiler für die üblichen Munten ging es mit leerem Magen zu einer top bewerteten Frituur kurz vor deutschen Grenze.

Mit Friet, Frikandel und Cheeseburger wurde sich nochmal ordentlich vollgestopft und die Sauce Hannibal zu einem unserer neuen Favoriten erklärt.

Pappsatt und zufrieden mit dem Gesehenen ging es dann wieder nach Osna, ein paar Stunden Schlaf durften es vor dem Derby in Meppen dann ja doch noch sein...