FC Banants - Pyunik FC 2:0 (0:0)

Premier League (1. Liga Armenien)

04.04.18

Banants Stadium (3.600)

Zuschauer: 800

   Eintritt: frei



Entspannter Doppler hier auf dem supermodernen Komplex von Banants.
Eigentlich kommen die blau-roten aus Abowjan, etwa 10km außerhalb der Hauptstadt, haben sich aber hier in Yerevan jetzt eine fette Anlage gegönnt.
Mehrere Plätze mit Ausbau, ein neues Stadion, ein Vereinszentrum mit Pool, Sauna und FKK-Klub.
Ok, das letzte haben sich die Taryans dann doch nicht erlaubt, aber auch sonst lässt es sich als Spieler wohl aushalten.
Einmal schaffte der Verein den Meistertitel zur Poolparty ran, durfte somit im Folgejahr in der CL-Quali starten.
Hier unterlag man dem Fussballriesen FC Santa Coloma aus Andorra... Ob das Süßbrot die Spieler gelähmt hatte? Wir wissen es nicht.
Was wir wissen ist, dass man hier Stella Artois oder Heineken im Kiosk erwerben kann und somit die miserablen Brauerzeugnisse des eigenen Landes umgehen kann.
Ich donnerte mir bereits meine gefühlt dritte Tüte Schaschlik-Chips rein und freute mich über die Sonne.
Der Ground gefiel mir persönlich auch ganz gut und unser 70-jähriger Fahrer wartete nach Abpfiff bereits mit seiner chinesischen Reiskutsche Marke BYD sehnsüchtig auf die deutsche Hopperschar.
Von 17:00 - 23:00 ging es jetzt nach Tbilisi und das war im Dunkeln auf den armenischen Suizidpisten wieder mal ein Erlebnis.
Kurz vor der georgischen Grenze hätte ich den Oldie fast rechts ranfahren lassen um drei Packungen Lays gekonnt im Gebüsch zu entsorgen, aber die letzte (oder doch achtletzte) Tankstelle vor Georgien rettete mich mit der miesesten Pizza of all time.
Ich hatte aber was im Magen und die Brühe blieb drin.
Pippo, unser Lieblingsitaliener hätte natürlich am liebsten sämtliche Tankstellenmitarbeiter mit einer dünn gebackenen Steinofenpizza erschlagen, stieg aber lieber schnell ins Auto um diesem Gourmetfeuerwerk schnellstmöglich zu entfliehen.
In Tbilisi durfte ich dann nochmal navigieren, da unser armenischer Formel1-Fahrer sich natürlich so gut auskannte, wie Mandy-Chantal mit einfacher Addition.
Trinkgeld bekam er für die (Tor-)t(o)ur aber trotzdem und Frommel, Pippo und ich entgingen beim Khinkali essen nur knapp der Todesstrafe.
Die leckeren, gefüllten Teigtaschen isst man natürlich mit den Händen und nicht wie wir mit Messer&Gabel!
Todessünde Nr. 1 also zum Start in Georgien bereits abgehakt, ob es in Land Nr. 3 so weiterging?