1. FC Gievenbeck - Sportfreunde Siegen 1:1 (0:0)

Oberliga Westfalen (5. Liga Deutschland)

26.08.18

Sportpark Gievenbeck (4.000)

Zuschauer: 260 (65 Gäste)

      Eintritt: 8€



Nach dem Paul-Janes-Stadion stand nun eigentlich um 15:00 TuRu Düsseldorf auf der Agenda. Aber Schöni und ich hatten wenig Bock 2 Stunden in D'dorf zu verdaddeln, also sollte ein Spiel auf dem Rückweg als Ersatz dienen.
Hassel wurde aufgrund von immer noch 1:15 Stunde Puffer bis Anpfiff auch gestrichen und somit Gievenbeck, ein Stadtteil von Derbyverlierer-Town eine halbe Stunde vor Beginn erreicht.

Hier wartete mit den Sportfreunden Siegen immerhin ein Gast mit Szene und im Gästeblock fanden sich 65 Siegener wieder.

Der Sportpark Gievenbeck mit einer langweiligen Betonklotztribüne und ein paar Stufen davor, sowie auch sonst um den Platz herum.

Für 4,50€ wurde sich die "Schlemmerplatte" einverleibt, welche aus guten Pommes und einer durchschnittlichen Currywurst besteht.

Als Osnabrücker war es einen Tag nach dem Derbysieg natürlich etwas heikel in Taubencity aufzukreuzen, da der Stachel vermutlich noch tief saß.

Einiges an Geflügel mit Casualbekleidung weilte jedenfalls bei diesem Kick und war vermutlich eher am Siegener Anhang interessiert, als am Hopperpack, aber man muss es ja auch nicht drauf anlegen ;-)

Support der Gäste ordentlich, wir sind hier immerhin in den Niederungen der 5. Liga und in einem Dorf wie Gievenbeck, da kann die Motivation durchaus mal anders ausfallen...

Der Außenseiter markierte aber das 1:0 gegen den Aufstiegskandidaten, musste aber kurz vor Spielende das vielumjubelte 1:1 verkraften, womit die Sportfreunde ungeschlagen bleiben.

Damit aber auch genug aus dieser Miststadt, vorbei also am Späher auf einem Fahhrad, der einfach nur im Kreis fuhr. Stützräder, ein Chupa-Chups-Lolli und eine Propellermütze hätten das Bild auf jeden Fall perfekt abgerundet. So blieb das humorvollste an diesem Spiel der Busfahrer der Gäste, welcher ohne zu zahlen den Ground betrat und den Kassierer mit "Isch will nur ne Pommes kaufen!" stehen ließ.

Früh zurück in Osnabrück, war man einfach nur froh diesen beinahe bestmöglichst erledigt zu haben und noch etwas den Sonntag genießen zu können.